Archive for Dezember, 2007

2007 KW 52 (24.12. – 30.12.)

30. Dezember 2007

Zum Abschluss des Jahres noch mal eine sehr ordentliche Woche mit über 55 km:

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.
Di. Mein erster Lauf als alter Sack: Oberes Lautertal 2:14 h 19,1 km
Mi.
Do. Gross-Rohrheim – Biblis und zurück 1:22 h 13,3 km
Fr.
Sa.
So. Der letze Lauf des Jahres! Zum Ende der Bergstrasse: Heidelberg – Wiesloch 2:50 h 23,1 km
Wochenlaufleistung 55,5 km
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Der letze Lauf des Jahres! Zum Ende der Bergstrasse: Heidelberg – Wiesloch (23,1 km)

30. Dezember 2007

Der letzte Lauf des Jahres 2007, und gleichzeitig auch der Lauf zum halbjährigen Jubiläum (1.7.07-31.12.07) des Laufblogs, da wollte ich schon gerne mal wieder was Besonderes in Angriff nehmen.
Genau die richtige Gelegenheit, um endlich die Bergstrasse zum „Abschluss“ zu bringen. Den Großteil davon hatte ich ja schon im Sommer mit Ingo und David erlaufen, etappenweise von Darmstadt bis Heidelberg.
Der letzte Zipfel, von Heidelberg bis Wiesloch fehlte seitdem allerdings, aus einer Reihe von Gründen: Er ist furchtbar weit weg (es gab in den letzten Monaten noch so viele reizvolle Strecken in der Nähe, warum also 50 km Autobahn fahren?), er ist zu lang, um ihn als Rundstrecke mit identischem Start- und Zielort zu laufen (Was bedeutet, dass man entweder jemanden haben muss, der einen abholt/hinbringt, oder vor/nach dem Lauf auf öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen muss – beides nicht ideal), und ich hatte kein vollständiges Kartenmaterial für die Strecke (denn meine Geo-Naturpark-Karten reichen nur bis Leimen).

Aber bevor das Jahr zu Ende ging, wollte ich es dann doch noch gerne erledigt haben. Und da inzwischen der 30. Dezember ist, musste es wohl oder übel bald sein, also alle Zweifel und Gegenargumente über Bord, und das Ganze einfach mal in Angriff nehmen. Heutiges Programm:
Heidelberg – Königstuhl – Höhenrücken über Leimen und Nußloch – Wiesloch.
Das Ende der Bergstrasse zum Ende des Jahres.
Hat was, oder 🙂 ?

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Gross-Rohrheim – Biblis und zurück (13,3 km)

27. Dezember 2007

Zwischen den Jahren hat man als deutscher Arbeitnehmer gerne mal frei.
So auch Jost, der deshalb heute mitlaufen konnte, obwohl es mitten in der Woche war, und sich für eine Runde auf ebener Strecke ausgesprochen hatte.
Zur Abwechslung also mal wieder ein Flachlandlauf im Ried, von Gross-Rohrheim nordwestwärts zum Winterdeich, den bis kurz vors AKW Biblis, runter in die gleichnamige Ortstschaft, dann einfach immer stur geradeaus die B44 zurück nach Gross-Rohrheim.
Nicht unbedingt ein läuferisches oder landschaftliches Kronjuwel, aber nicht zu weit und angenehm zu laufen, das ist auch was wert (zumal ich nach den ganzen Bergtouren der letzten eineinhalb Wochen überhaupt nichts dagegen hatte, mal wieder das Platte Land zu erlaufen).
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Mein erster Lauf als alter Sack: Oberes Lautertal (19 km)

25. Dezember 2007

Tja, Kinder, so geht´s: Da lebste so mehr oder weniger glücklich vor Dich hin, denkst an nix Böses, bist´n knackiger, straffer Twen, und dann, eines Tages, da wachste auf und bist 30.
Alt.
Schlaff.
Mit Tränensäcken.
Haare grau, schütter und auf dem Weg nach Norden. Bauchansatz dafür ausladend und auf stetigem Expansionskurs.
Das Leben ist quasi vorbei…

Übertrieben?

Ja, und zwar maßlos 😀 .

Aber ich darf das, mir ist das mit dem Dreissig-Werden nämlich gerade gestern passiert, da ist es mein gutes Recht ein bisschen medodramatisch drauf rumzureiten…. 😉

Was das Ganze jetzt genau mit dem Laufen zu tun hat?
Na ja, wie das nun mal so ist mit uns dicken, alten Männern zu Beginn des vierten Lebensjahrzehnts: Wir haben das verzweifelte Bedürfnis, uns selbst und dem Rest der Welt zu beweisen, dass wir noch nicht zum alten Eisen gehören.
Entsprechend sollte mein erster Ü-dreissig-Lauf natürlich was Forderndes sein, man will ja nicht gleich luschig anfangen. Nix da mit 10 Kilometern Flachland und gut is´ – heute musste ich mir demonstrieren, dass ich immer noch genauso tough und fit bin wie vorgestern, als ich noch 29 gewesen war (ach ja, süße Jugend…).

Ok, ok, vielleicht ist es ja auch gar nicht schlimm, 30 zu werden, und hatte ich auch einfach nur Lust auf einen langen, einsamen Lauf durch die Natur, bei dem ich nach dem Heiligabendstress samt Völlerei abschalten und mit mir selbst ins Reine kommen konnte.
Wie auch immer, auf jeden Fall wollte ich mal wieder etwas länger durch den Odenwald.

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2007 KW 51 (17.12. – 23.12.)

23. Dezember 2007

Eine Woche mit drei Läufen im Odenwald, alle bei schönstem Sonnenschein – so lob´ ich mir das!

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo. Kalter Wind und Sonnenschein: Heppenheim – Kirschhausen – Ober-Hambach 1:39 h 13,8 km
Di.
Mi.
Do. Noch mehr Modautal: Grünweisse Hügel, kleine Friedhöfe, und die Entdeckung von Herchenrode 1:46 h 15,1 km
Fr.
Sa. Über dem Nebel: Ober-Hambach – Krehberg – Pfalzbachtal 1:28 h 12,8 km
So.
Wochenlaufleistung 41,7 km

Über dem Nebel: Ober-Hambach – Krehberg – Pfalzbachtal (12, 8 km)

22. Dezember 2007

Der Winter ist da. Und das nicht nur kalendarisch…
Hier unten, am Fuss der Bergstrasse, bedeutete das heute vor allem Nebel.
Und zwar nicht so ein herbstlich-romantischer „bisschen dunstig, verzieht sich bis Mittag“-Nebel, oh nein. Wir reden hier von einer kompakten, grauen Suppe, sowas wie der Rolls Royce unter den Nebeln: Sichtweite deutlich unter 100 m. So dicht, dass man ihn fast schon mit dem Messer schneiden konnte. So zäh, dass er sich den ganzen Tag kein bisschen rühren, geschweige denn auflösen, würde.
Und kalt, richtig fies kalt, Alles in dicken, pelzigen Rauhreif gehüllt, Temperaturen um die -7 Grad.

Brrr. Nicht unbedingt die besten Laufbedingungen.

Tja, aber wie heisst es doch so schön: Wenn die Sonne nicht zum Jogger kommt, muss der Jogger eben zur Sonne.
In diesem Fall bedeutete das: In die Höhenlagen, denn angesichts der immer noch herrschenden Inversionswetterlage bestand berechtigter Anlass zur Hoffnung, dass sich irgendwo über dem zähen Bodennebel ein wunderschöner Frühwintertag abspielte, man musste ihn nur finden.
Da traf es sich natürlich gut, dass Jost und ich für heute sowieso einen Lauf im Odenwald geplant hatten, von Ober Hambach über den Südkamm der Knodener Höhe auf den Krehberg, dann durchs Pfalzbachtal wieder zurück. Ein großteil der Strecke über 400 Metern Höhe, wenn heute irgendwo Sonne zu finden sein würde, dann da oben…
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Noch mehr Modautal: Grünweisse Hügel, kleine Friedhöfe, und die Entdeckung von Herchenrode (15,1 km)

20. Dezember 2007

Und noch ein wunderbarer Spätherbst-/Frühwintertag, frostig aber mit viel Sonne, geprägt von einer deutlichen Inversionswetterlage, was bedeutet, dass es in den Niederungen kalt und neblig ist, in den Höhenlagen dagegen wärmer und sonniger – also schon wieder ideale Bedingungen für einen Lauf im Odenwald.
Da lasse ich mich natürlich nicht zweimal bitten…

Heute war mir mal wieder nach Modautal – da oben ist es immer wieder schön, und obwohl ich dort in den letzten Monaten schon recht häufig joggen war, gab es immer noch einige Teile des Gebietes, dich ich noch nicht kannte – besonders der versteckte Weiler Herchenrode hatte es mir angetan, seitdem ich beim letzten Lauf im Modautal auf einen Wegweiser gestossen war, auf dem dieser Name verzeichnet war. Bisher war ich noch nie dort gewesen, noch nicht mal durchgefahren, also echte „Terra Incognita“, das weckte natürlich meine Entdeckerinstinkte.
Das würde ich mir heute ansehen. Und dazu natürlich noch eine Menge anderer Orte, die ich zwar schon kannte, aber über neue/unbekannte Wege erreichen wollte: Hoxhohl, Klein-Bieberau, Ernsthofen, und was so alles dazwischen liegt…
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Kalter Wind und Sonnenschein: Heppenheim – Kirschhausen – Ober-Hambach (13,9 km)

17. Dezember 2007

Heeeeyy, schon wieder schönes Wetter – vergesst die graue Herbsttrübsal der letzten Wochen, wir haben Hochdruck!!
Strahlender Sonnenschein, kein Wölkchen am Himmel, perfekt.
Na ja, fast perfekt, denn Mitte Dezember bedeutet diese Wetterlage auch, dass es saukalt ist. Heute z.B. nur ganz knapp über null, dazu ein eisiger, schneidender Nordwind.
Aber egal, sowas schreckt einen echten Läufer nicht, denn wie steht es schon im großen Buch der abgedroschenen Joggerweisheiten geschrieben:
„Es gibt kein schlechtes Laufwetter, es gibt nur schlechte Kleidung“.
Im Klartext: Schal und Handschuhe eingepackt und los ging´s!

Die letzten Wochen bin ich bei der Auswahl meiner Routen ja nach der Maxime „Schlechtes Wetter = unspektauläre Strecke“ vorgegangen, um mir landschaftlich eindrucksvollere und technisch anspruchsvollere Strecken im Odenwald nicht durch Regen, Dunkelheit und Trübsal verderben zu lassen (Merke: Ein schöner Tag macht eine schöne Strecke doppelt schön. Aber an einem häßlichen Tag macht es fast keinen Unterschied, ob man eine schöne oder eine weniger schön Strecke läuft, da sind beide schlecht…), was zu einem deutlichen Übergewicht an wenig spekatulären Flachlandläufen geführt hat.
Damit sollte heute aber endlich Schluss sein – Sonne, blauer Himmel, da hatte ich die ideale Strecke parat, um das auszukosten: Von Heppenheim über Kirschhausen ins Bergdorf Ober-Hambach, dann durch den Wald und die Weinberge unterhalb der Starkenburg wieder zurück; 13 – 14 km Wald und Berge, das meiste davon am Südhang, also da wo am meisten Licht zu erwarten war – genau das Richtige angesichts der schräg stehenden Wintersonne.
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2007 KW 50 (10.12. – 16.12.)

15. Dezember 2007
Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.
Di. Dreariness As Usual: Allmendfeld – Gernsheim – Biebesheim 1:11 h 11,3 km
Mi.
Do. Projekt Nordwärts Ende: Kelsterbach – Frankfurt-Schwanheim 1:21 h 13,6 km
Fr.
Sa. Weschnitz runter, Weschnitz rauf: Einhausen – Biblis – Einhausen 1:52 h 17,2 km
So.
Wochenlaufleistung 42,1 km

Weschnitz runter, Weschnitz rauf: Einhausen – Biblis – Einhausen (17,2 km)

15. Dezember 2007

Tja, wer hätte gedacht, dass dieser Blog auch noch zu was Anderem gut ist als dem Rest der Welt meine belanglos-selbstreferenziellen „rechts, 100 m geradeaus, dann wieder links“-Geschichten zu präsentieren?

Ist er aber offensichtlich.
Zum Beispiel um neue Mit-Jogger aufzutun: Da meldet sich doch vor zwei Wochen jemand namens Jost, wohnhaft in der Sandwiese mit, einem freundlichen Kommentar und fragt, ob wir nicht mal zusammen laufen wollen.
Machte einen sehr netten Eindruck, und und überhaupt, nach Monaten des Alleine Laufens klang nach einer richtig guten Idee, also haben wir in der Folge ein bisschen hin- und hertelefoniert und uns schließlich für heute zu einem gemeinsamen Lauf entlang der Weschnitz durchs Ried verabredet.
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