Archive for August, 2009

Wochenübersicht: 2009 KW 35 (24.08. – 30.08)

30. August 2009

Die zweite Sechzigerwoche in Folge – so viel bin ich seit dem Marathontraining vor zwei Jahren nicht mehr gelaufen.

Als Wochenabschlusstour hab´ ich am Sonntag noch spontan einen Lauf auf den Melibokus gemacht – eigentlich wollte ich ja nicht mehr los, vor allem weil mir die lange Tour vom Samstag extrem in den Knochen gesteckt hat, aber dann hat mich der Ehrgeiz gepackt („hey, letzte Woche über 60 km, das schaffste doch diese Woche auch wieder“) und außerdem sah´s so aus, als ob es einen herrlichen Sonnenuntergang geben würde.
Also hab´ ich mir den Foto geschnappt und bin losgerannt, um den Melibokusgipfel zu erreichen, bevor die Sonne hinter dem Horizont versinkt.
Durchaus schnell, ziemlich anstrengend und ein bisschen schmerzhaft (dank meiner extrem verkaterten und schweren Waden, die mir die Kletterei vom Vortag noch lange nicht verziehen hatten), und am Ende war ich leider ein oder zwei Minuten zu spät:
IMG_5076

Aber hey, 61 Kilometer und knapp zwei Höhenkilomter sind auch so ganz ok, selbst wenn der Sonnenuntergang mal wieder schneller war… 😉

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.
Di.
Mi. Durch Dämmerung und Mückenschwärme: Steifbeinige Runde um die Knoblochsaue 1:05 h 10,9 km
Do. Ungezwungene Umrundung des Melibokus ?? 14,7 km
Fr.
Sa. Badischer Odenwald: Leutershausen – Wilhemsfeld – Schriesheim mit Foto ?? 25,6 km
So. Sonnenuntergangstour auf den Melibokus ?? 9,8 km
Wochenlaufleistung 61 km

M.

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Badischer Odenwald: Leutershausen – Wilhemsfeld – Schriesheim mit Foto (25,6 km)

29. August 2009

So langsam bin ich mit meinem Weg nach Frankreich in Regionen vorgestoßen, die so weit weg von zuhause sind, dass dort zu laufen doch mit einem nicht zu unterschätzenden logistischen Aufwand verbunden ist.
Und diesen Aufwand konnte ich mir heute leider nicht leisten:
Zum Mittagessen mit meinen Eltern verabredet, direkt danach wollte ich weiter nach Rheinhessen um was mit Freunden zu unternehmen, da war keine Zeit für einen Tagesausflug in die Südpfalz.

Aber sowas ist ja kein Grund, die inzwischen schon fast obligatorische lange Bergtour mit dem Foto ausfallen zu lassen, schließlich gibt´s ja auch etwas näher noch total viel entdeckbares Mittelgebirge.
Zum Beispiel der südliche Odenwald, jenseits der Landesgrenzen im Badischen. Da bin ich vor zwei Jahren mal dran vorbeigeschrammt, als ich der Bergstrasse nach Süden gefolgt bin, aber so richtig innen drin laufen war ich noch nie.
Na ja, bis heute zumindest…

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Ärgernis des Tages

29. August 2009

Aaaargh!!

Google Earth hat angefangen, neue Luftbilder der südhessischen Provinz einzupflegen.
Eigentlich ja gut, denn die bisherigen waren immerhin schon fast ein Jahrzehnt alt, und in der Zeit hat sich doch so Einiges geändert.

Dumm nur, dass zumindest das neue Luftbild von Seeheim-Jugenheim (das übrigens auch nicht wirklich neu ist, aber 2003 ist ja schon mal besser als 2000) im Gegensatz zum alten um ein paar Meter in Ost-West-Richtung verschoben ist.

Was zur Folge hat, dass ALLE Routen im Herzen meines Streckennetzes in der Draufsicht jetzt den Eindruck erwecken, als wäre ich seit Jahren unter kompletter Missachtung aller Straßen und Wege ausschließlich über Dächer und Vorgärten und durch die Wildnis gekraxelt.

Aergernis
Also echt!
Wie sieht denn das aus?

Die ganze schöne semineurotische Pedanterie von über zwei Jahren akribischem Streckenplotting, im Handstreich zunichte gemacht von einem nicht ausreichend qualifizierten Luftbildeinpasser bei Google!

Flüche!!!

😀

So, Ärger ins WWW gepustet, zurück zum Laufbericht von der gestrigen großen Fototour durch den badischen Odenwald…

M.

Ungezwungene Umrundung des Melibokus (14,7 km)

27. August 2009

So, heute machen wir´s mal kurz:

Obwohl meine Beine gestern an der Knoblochsaue doch schon ziemlich unwillig waren, bin ich heute wieder gestartet (ehrlich gesagt: Ich hab´ letzte Woche festgestellt, dass mein Examensbäuchlein selbst dann noch zu sehen ist, wenn ich es einzuziehen versuche, da muss mit mehr Sport gegengesteuert werden – auch wenn´s ein bisschen weh tut!).

Allerdings mal wieder ohne Vorgaben, Plan, feste Strecke oder Uhr.
Einfach mal los, gegen Abend raus und in die Berge hinterm Haus gelaufen, frei Schnauze.

Auch mal wieder schön, so vollkommen frei durch den eigenen „Hinterhof“ zu laufen, wo man jeden Weg und jedes Pfädchen kennt.

Wunderschöner Abend, sonnig und warm, genau richtig für so eine Tour.
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Durch Dämmerung und Mückenschwärme: Steifbeinige Runde um die Knoblochsaue (10,9 km)

26. August 2009

Beine sind Schweine – vor allem meine.

Da hatte ich den Mistdingern fast drei Tage Ruhe gegönnt, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich nach den Berglaufstrapazen des Wochenendes wieder zu erholen.
Nett, oder?

Und wie danken sie´s mir?
Sie tun so, als wäre alles prima: „Keine Probleme, nein Sir, bei uns hier unten ist alles in Ordnung, wieder voll einsatzfähig, alles lindgrün!“

Zumindest bis zu den ersten Laufschritten.
Dann wird wieder lamentiert und gemuckt was das Zeug hält…
Faules Defätistenpack!

Aber von vorne:

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Wochenübersicht: 2009 KW 34 (17.08. – 23.08)

23. August 2009

Da schau her – ´ne 60iger Woche, und das, obwohl ich erst am Mittwoch angefangen habe.
Anstrengend, aber gut… 🙂

Der ungebloggte Lauf am Freitag war eine kleine Bergtour um und über den Heiligenberg, schön gemächlich, und mit dem Highlight, dass ich haargenau passend zum grandiosen Sonnenuntergang auf der nach Westen über die Ebene schauenden Kreuzwiese angekommen bin, sehr hübsch.

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.
Di.
Mi. Im Abendlicht durchs Ried: Hüttenfeld – Neuschloß und zurück 1:25 h 14,2 km
Do.
Fr. Runde um den Heiligenberg 1:03 h 9,7 km
Sa. Der Weg nach Frankreich Teil 4: Neustadt – Edenkoben mit Fotos ?? 25,7 km
So. Durchs abendliche Weschnitztal: Lindenfels – Fürth – Altlechtern 1:17 h 11,7 km
Wochenlaufleistung 61,3 km

M.

Wenn ich twittern würde…

23. August 2009

…würde ich Folgendes twittern:

Was´n WE: Gestern hammerharte Bergtour i.d. Pfalz, heute spontan 12er im Weschnitztal
Jetzt: Beine wie Blei und zwei Posts hintendran. Puuh!

Aber ich twittere ja nicht (wie soll das auch gehen, mit 140 Zeichen kannste ja fast nix sagen! ) 😉

Stattdessen halte ich mich lieber mal ran und hole morgen und übermorgen die Laufberichte zur Bezwingung der Kalmit und der Durchquerung des Weschnitztals nach…
😀

M.

Durchs abendliche Weschnitztal: Lindenfels – Fürth – Altlechtern (11,7 km)

23. August 2009

Der Sonntag nach dem Lauf auf die Kalmit.
Sollte ursprünglich ein Regenerationstag werden – meine Beine fühlten sich nach den vielen, steilen Höhenmetern immer noch ein bisschen schwer an, und der Laufbericht von der großen Tour war auch noch nicht geschrieben, da schnürt man eigentlich nicht unbedingt die Laufschuhe.

Aber dann fragten meine Eltern an, ob ich nicht Lust hätte, abens mit ihnen im Odenwald was Essen zu gehen.
Zum Beispiel in Altlechtern, einer Ausflugskneipe auf einem einsamen Bauernhof im Wald hinter Fürth, die hatten sie schon lange mal ausprobieren wollen.

Klar hatte ich Lust.
Aber natürlich nur mit Laufen – wenn man eh schonmal dahinten ist, dann wäre es ja sträflich, wenn man die Gelegenheit nicht nutzt und sich ein bisschen mehr im immer noch sträflich unerlaufenen Weschnitztal umsieht…

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Der Weg nach Frankreich Teil 4: Neustadt – Edenkoben mit Fotos (25,7 km)

22. August 2009

Laut Wetterbericht sollte es heute freundlich werden, mit einem Mix aus Wolken und Sonne und vor allem: Nicht zu heiß!
Gutes Laufwetter.

Genau richtig um in die Pfalz zu fahren und die inoffizielle Königsetappe vom Weg nach Frankreich zu absolvieren: Von Neustadt a.d.Weinstr. bis runter nach Edenkoben.
Sieht auf der Karte erstmal gar nicht so richtig inofiziell königsetappig aus – zwischen Neustadt und Edenkoben liegen gerade mal sieben Kilometerchen mit bequem hügeligen Weinbergen und ein paar Pfalzdörfchen.
Zumindest wenn man den direkten Weg nimmt.

Aber an direkte Wege glauben wir hier beim Laufblog nicht…

Stattdessen war – wie bei den letzten Malen auch – ein Bogen durch die hohe, steile Mittelgebirgslandschaft der Haardt geplant, die über das Hambacher Schloss (ja genau, DAS Hambacher Schloss aus dem Geschichtsunterricht) bis hinauf zur auf die Kalmit führen sollte, und von dort aus dann via Felsenmeer, Altbachtal und die Ostflanke des Hochbergs runter nach Edenkoben.

Warum inoffizielle Königsetappe?
Na ja, vor allem wegen der Kalmit.
Die ist nämlich…
– Der höchste Berg des gesamten Pfälzerwaldes (673 m.ü.NN)
– Der zweithöchste Punkt, zu dem ich jemals gelaufen bin (nur die Donnersbergtour vorletzten Juni ging noch etwas höher, aber damals bin ich auf 400 m.ü.NN gestartet – heute hingegen ging´s auf gerade mal 140 m.ü.NN los)
– Ein richtig harter Brocken, bei dem man kalmiterfahrenen Freunden und Verwandten zufolge selbst beim Hochwandern bös ins Schwitzen kommen kann

Das würde also so richtig schön schlimm anstrengend werden… 😀

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Im Abendlicht durchs Ried: Hüttenfeld – Neuschloß und zurück (14,2 km)

19. August 2009

Schon komisch:
Inzwischen hab´ ich hab´ ich – rein mental betrachtet – überhaupt kein Problem mehr damit, auf einen 20er oder meinetwegen sogar einen 25er in die Berge zu starten.
So what? Das geht schon…

Aber wenn ich mir vorstelle, eine vergleichbare Distanz im Flachland zu laufen, sträubt sich irgendwas in mir.
Nicht wirklich stark, aber merklich:
Da ist man ja ewig unterwegs.
Und wo soll man da überhaupt hin?
Und Aussicht gibt´s da auch keine.
Und außerdem ist Flachlandlaufen ja auch irgendwie auch immer etwas unbequem…

Ist natürlich reine Kopfsache.
In letzter Zeit bin ich nun mal vor allem Berge gelaufen, und das hat Riesenspass gemacht.
Die Touren ins Flachland hingegen waren meist eher kurz und – viel wichtiger – sie waren im Gegensatz zu den Bergläufen viel mehr Pflicht als Kür. Keine Premiumläufe ins Unbekannte, mit Herausforderung, Entdeckerstolz und Abenteuer, sondern Füllselrunden auf ausgetretenen Pfaden in der nähere Umgebung, die halt mal eingeschoben wurden weil keine Zeit/keine Lust für was „Anständiges“ war.
Kein Wunder, dass da der Funke nicht so sehr überspringt wie wenn man nach Herzenslust in den Pfälzerwald/den Taunus/den Odenwald hineinentdeckt.

Aaaaber, da kann man ja dran arbeiten.
Zum Beispiel, indem man sich mal wieder ein Stück interessantes, unbekanntes Flachland gönnt. Vielleicht nicht gleich 25 km, aber zumindest mal eine Distanz deutlich jenseits der zehn, um vielleicht wieder ein bisschen reinzukommen und zu sehen, ob und wie das noch so geht…

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