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Jubiläumslauf im Spessart: Am Ostufer des Mains von Obernburg nach Wörth (mit Fotos, 17,7 km)

3. Juli 2011

Laufblogjubiläum.
Vier Jahre mach´ ich das jetzt. Schon ´ne Hausnummer, find´ ich, wenn auch in den letzten Monaten arg auf Sparflamme.
Aber ich bin noch dabei, nicht mehr regelmäßig und nicht mehr so intensiv, wie ich gerne würde, aber hey… besser als nix isses allemal! 😉

Natürlich gehört dazu auch ein zünftiger Jubiläumslauf, das ist ja inzwischen schon gute Tradition.
Ganz Traditionell natürlich eigentlich am 1. Juli, also dem Tag, an dem wir hier vor vier Jahren zum ersten Mal online gegangen.
Das klappt allerdings dieses Jahr nicht: Der 1. 7. ist ein Freitag, an dem ich erst Frühschicht habe und dann auch noch über´s Wochenende von Hannover heim an die Bergstraße fahre. Will heißen: Aufstehen um vier Uhr morgens (nach deutlich zuwenig Schlaf), arbeiten, und dann noch vier Stunden auf der Autobahn nach Süden – da is´ nix mehr mit laufen (der halbgar angedachte Plan, auf der Heimfaht anzuhalten und eine Runde über die Grenze zwischen Hessen und Niedersachsen zu drehen, scheitern sowohl an meiner generellen Schlaffheit als auch der fehlenden Wanderkarte für das potentielle Zielgebiet).

Aaber gut. Mach´ ich meinen Jubiläumslauf halt zeitnah zwei Tage später. Kann ich nochmal schön im eigenen Bett ausschlafen. Und Sonntag ist ja eh viel netter…

Fehlt noch die Strecke.
Klar ist: So viel wie bei den beiden letzten Jubiläumsläufen soll´s eher nicht werden. Paarundzwanzig bis knappunterdreißig Kilometer, das krieg´ ich im Moment einach nicht hin. Da fehlt halt einfach ein Dreivierteljahr anständiges Training.

Aber die geografische Ecke, in der ich mich auf den Jubiläumstouren 2009 und 2010 umgetan habe, auf die hab´ ich schon Lust: Bayern nämlich, oder genauer gesagt: Franken. Ist schließlich schon was Besonderes – vorletztes Jubiläum bin ich zum ersten Mal rüber gelaufen, durch den Odenwald bis runter an den Main. Und letztes Jahr hab ich dann noch einen draufgesetzt, und zum ersten Mal den Main überquert, ans Ostufer, wo technisch gesehen der Odenwald vorbei ist und eigentlich schon der Spessart anfängt.
Da will ich dieses Mal dann auch wieder ansetzen: Von Obernburg, wo ich vor einem Jahr angekommen bin, weiter nach Osten, über den Main, durch die Spessartausläufer nach Süden bis Klingenberg, und dann – einfach um noch ein paar Extrakilometerchen draufzupacken – zurück ans Westufer und wieder ein bisschen nordwärts nach Wörth.
Sollten so zwischen 15 und 20 km sein, genau die richtige Distanz für meinen momentanen Trainingsstand…

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Einsatz in Mainhattan: 10,7 km im pulsierenden Herzen von Frankfurt

17. November 2010

Frankfurt, mal wieder.
Lange her, dass ich das letzt Mal hier oben gelaufen bin, aber heute ist es wieder mal soweit:
Abends ein Treffen in der Innenstadt, das will ich ausnutzen, um vorher auch gleich noch eine kleine Runde in der großen Stadt zu drehen. Und zwar nicht dieses Randlagengeeiere, dass ich bei meinen letzten läuferischen Expedition in der Ecke praktiziert habe, oh nein: Heute will ich mittenrein, ins Zentrum, da Frankfurt am großstädtischten ist – das volle Programm: Ein paar Mainüberquerungen, die durch Altstadt und die wuselige Einkaufsmeile auf der Zeil, mit dem grünen Gürtel der Wallanlagen einmal um Downton FRA rum, am Bankenviertel entlang zum Hauptbahnhof, und dann am Main wieder zurück.
City-Feeling pur! Mal wieder was Anderes, ist ja auch bitter nötig! 🙂

Besonders vielversprechend lässt sich der Ausflug ins urbane Herz Hessens allerdings nicht an: Das Wetter ist standesgemäß novembrig mies, grau und trüb und dunkel, so dass es fast schon dämmrig wirkt, als ich um kurz vor vier durch Sachsenhausen in Richtung des geplanten Startpunktes an der Alten Brücke tuckere.
Gottseidank bin ich heute ganz gut drauf und freue mich aufs Laufen durch die Stadt, das hebt die Moral, besonders als ich quasi als Bonus-Goodie auch noch einen guten Parkplatz am Museumsufer vor dem Museum für Kunsthandwerk ergattere – direkt da, wo ich los will, und wesentlich billiger als das Parkhaus Alt-Sachsenhausen, das ich eigentlich ansteuern wollte.
Yay!

Noch schnell entscheiden, was mit darf und was nicht (Weste ja, weil: Kalt. Stadtplanausdruck ja, weil: Better safe than sorry. Foto nein, weil: Hab´ ihn zwar eigentlich mitgebracht, aber es ist so trüb und finster da draußen dass die Bilder beschissen werden würden. Außerdem ist es schon vier Uhr, will heißen es wird bald noch dunkler – und da ich eh schon spät dran bin und nicht voll in die Finsternis kommen will [auch nicht im guterleuchteten Großstadtdschungel], verzichte ich halt mal auf den Zeitfresser Kamera), dann geht´s los.

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Grauer Samstagslauf im Rhein-Main-Gebiet: Mönchbruch – Raunheim (11 km)

2. Oktober 2010

Es wird Herbst.
Und wie üblich, wenn´s Herbst wird, stellen sich bei mir die Wehwehchen und Zipperlein ein.

Den Anfang macht dieses Jahr mal wieder mein Rücken:
Nachdem ich gestern dank einer krampfigen linken Wade offenbar wirklich den ganzen Zwölfer in einer suboptimalen Schonhaltung absolviert habe, hat sich meine Rückseite dafür gleich mal dafür revanchiert, mit Knacken, Ziehen und einer fiesen Verspannung vor allem auf der linken Seite, die mich nicht nur einen substatiellen Teil meiner guten Nachtruhe gekostet hat, sondern auch heute noch voll da ist.

Eigentlich ein guter Grund für einen Pausentag, zumal draußen auch heute wieder tristestes Trauerwetter herrscht: Einer von diesen drögen, halblichtigen Herbsttagen, in denen die Welt blass und leblos wirkt, kein Lüftchen regt sich, der Himmel ist unifarben grau, die Landschaft drunter auch.
Macht keine Lauflust, am liebsten würde ich mich zuhause einigeln, mit was Gutem zu lesen und einem warmen Tee, und meinen Rücken kurieren.

Aber andererseits: Heute Abend ist Essengehen mit der Verwandschaft im Rhein-Main-Gebiet.
Genauer gesagt in Raunheim am Main.
Da bin ich noch nie gelaufen.

Hmmm…

Aaach, na gut!

Eine kleine Tour, ganz vorsichtig und langsam, um den Rücken nicht weiter zu lädieren, das sollte eigentlich drin sein.
Muss ja auch nix Besonderes sein, an so einem trüben Tag wie heute ist der zu erwartende Erlebniswert eh nicht besonders hoch.

Deshalb suche ich mir dann auch was relativ Reizarmes raus: Vom Jagdschloss Mönchbruch im Naturschutzgebiet vor dem Frankfurter Flughafen rüber nach Raunheim. So grob zehn bis zwölf Kilometer, weitgehend Flachlandwald, das sollte drin sein…

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Jubiläumslauf über den Main: Otzberg – Breuberg – Obernburg (28,2 km; mit Fotos)

1. Juli 2010

Heidenei!
Vor genau drei Jahren, am Ersten Juli 2007, ist der Laufblog online gegangen, mit einem sehr kurzen und etwas dürren Laufbericht von einer Tour auf den Frankenstein, den Ingo verfasst hat.
Kommt mir irgendwie gar nicht so lange vor. Irgendwie aber dann auch wieder doch, oder vielleicht sogar viel länger…

Anyhow (wie man in der anglophonen Welt zu sagen pflegt): Laufbloggeburtstag, das bedeutet spätestens seit letztem Jahr, dass ich die Schuhe schnüre und eine besonders interessante und gerne auch ein bisschen weitere Jubiläumstour laufe, natürlich irgendwo, wo ich vorher noch nie gewesen bin.

Fragt sich nur noch: Wohin eigentlich?
Möglichkeiten gibt´s ja eigentlich genug: Die Durchquerung von Rheinhessen steht eigentlich nur noch einen Lauf vor dem Abschluss, ebenso der Weg nach Frankreich. Außerdem müsste die Tour über den Tellerrand endlich mal wieder weitergeführt werden, in den Taunus würd´ ich auch gerne mal wieder, oder in den Rheingau oder auch gerne mal von Heidelberg aus neckaraufwärts in Richtung Katzenbuckel, den ich ja immer noch nicht erlaufen habe.

Alles total nette und reizvolle und spannende Optionen, die aber allesamt ein großes Manko mitbringen: Sie sind weit weg von zuhause.
Was kein Problem wäre, wenn der Laugbloggeburtstag dieses Jahr nicht Donnerstags wäre und ich arbeiten müsste.
Tut er aber, muss ich aber, deshalb ist das alles irgendwie ein bisschen viel Aufwand, trotz der zwei Stunden früher Feierabend, die ich mir extra für den Anlass rausgehandelt habe.

Deshalb suche ich mir dann doch eine vermeintlich nähere und weniger aufwändige Strecke aus: Nördlicher Odenwald, von der Veste Otzberg aus (erlaufen im März mit Gerd) immer nach Osten, über Breuberg (Burg) und Breuberg (Gemeinde) bis rüber nach Obernburg am Main, das bereits mitten in Franken liegt.
Passt dann auch irgendwie wieder ganz gut, schließlich hab´ ich auch zum zweiten Bloggeburtstag einen Lauf über die bayerische Grenze gemacht, warum also auch nicht zum dritten?

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Mainzer Dreibrückentour (27,3 km)

8. April 2010

Am Anfang die Vorgeschichte, weil sich das so gehört.
Aalso:

Vor langer, laaanger Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat und es noch keinen Laufblog gab, wollte der Matthias sich mal an einem Marathon versuchen.

War ehrlich gesagt nur halb meine eigene Idee.
Zwar hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon sieben bis acht Jahre als mehr oder weniger ernsthafter Läufer hinter mir und war bereits seit ein oder zwei Jahren der Klein-Klein-Phase auf den ewig gleichen Kurzstrecken entwachsen – aber gleich ein ganzer Marathon?
Das klang doch schon ein bisschen einschüchternd.

Glücklicherweise musste ich den Sprung ins kalte Langstrecken-Wasser am Ende nicht aus eigenem Antrieb vollziehen, stattdessen gab´s einen netten Schubser in die richtige Richtung, als mir die W.s – Monika und Dieter, Freunde der Familie – zum Geburtstag die Teilnahme am Mainzer Gutenberg-Marathon 2007 geschenkt haben.
Bei so einem coolen Geschenk bleibt einem natürlich gar nichts Anderes übrig, als sich auf das Abenteuer Marathon einzulassen. 🙂

Damit das mit dem richtigen Training auch gut hinhaut, hat mich der Dieter auch gleich noch eingeladen, doch mal zur Standorbestimmung mit ihm und seiner Laufgruppe die Mainzer Dreibrückentour zu laufen, bei der´s von Astheim im Ried über Ginsheim zur Mainspitze geht, dann auf der Bahnbrücke rüber nach Weisenau, das Mainzer Rheinufer entlang, über die Heuss-Brücke nach Kastel, und schließlich via Maaraue, Kostheim und Gustavsburg zurück.
Repektabel lange Strecke – wer die nicht kann, für den ist ein Marathon vielleicht noch ein bisschen viel.

Auch dieses Angebot hab´ ich natürlich dankend angenommen.
War allererster Lauf jenseits der 25 km, hat ordentlich geklappt und viel Spaß sowie steife Beine gemacht, und außerdem hat mir Dieter bei diesem Anlaß auch noch die blaue Quellemütze geschenkt („Ein echte Läufer braucht eine Mütze“), die seitdem zu meinem allerliebsten und wichtigsten Laufuntensil geworden ist.
Eine ganz runde Sache.

Das alles ist nun ziemlich genau drei Jahre her. Der Marathon ist längst geschafft (auch wenn´s am Ende nicht Mainz sondern Frankfurt geworden ist) und ich bin inzwischen zum joggenden Entdecker mutiert, dem Laufveranstaltungen nicht mehr ganz so wichtig sind.
Aber auf die Dreibrückentour, auf die hatte ich schon lange mal wieder Lust.
Schließlich sind Mainz und Wiesbaden seit letztem Jahr Teil meines Streckennetzes, das will ja ausgenutzt sein…

Deshalb hab´ ich vor ein paar Wochen angefragt, ob ich mal wieder mitlaufen darf.
„Klar, kein Problem“, hat der Dieter gemeint, „komm einfach vorbei, wenn wir irgendwann demnächst starten“.
Also hab´ ich genau das heute mal gemacht und bin zum ersten 25+km-Lauf des Jahres nordwärts getuckert.
Mal schauen, wie das so klappt… 🙂

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Nacht hinter Offenbach: Bürgel – Mühlheim am Main – Rumpenheim (12 km )

20. Januar 2010

Heute Abend: Termin in Frankfurt.
Eine ideale Gelegenheit, um das Streckennetz ein bisschen weiter in den fernen, fremden Osten des Rhein-Main-Gebiets auszuweiten.
Das letzte Mal war ich vor zwei Monaten da oben und hab´ eine sehr interessante Tour in tiefer Nacht am Offenbacher Mainufer gemacht.
Heute will ich da ansetzen, wo ich damals aufgehört habe: Vom Offenbacher Stadtteil Bürgel, den ich seinerzeit angekratzt habe, weiter ostwärts, nach Mühlheim am Main, und von dort aus dann am Flussufer via Rumpenheim zurück nach Bürgel.
Ob´s landschaftlich schön wird weiß ich vorher nicht, aber auf jeden Fall wird´s ganz, ganz spannend, denn dahinten war ich noch nie.
Nicht mit dem Auto, nicht mit dem Rad, nicht mit der Bahn, nicht zu Fuß. Ehrlich gesagt hatte ich bis zur Vorbereitung dieser Tour nicht mal eine konkrete Vorstellung, was genau hinter Offenbach überhaupt für Orte liegen – ein weißer Fleck auf der meiner persönlichen Landkarte, jenseits vom Rand der bekannten Welt, absolut neu und unerforscht. Wie gesag: Total spannend!
Um so mehr, als meine Verabredung in Frankfurt auch heute erst gegen 19:00 Uhr angesetzt ist, und ich den vorherigen Lauf entsprechend spät starte – das wird wieder eine Runde nach Einbruch der Dunkelheit, in finsterer Nacht durch vollkommen unbekanntes Gebiet.

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Nacht über dem Mainufer: Offenbach – Bürgel – Fechenheim (12,1 km)

18. November 2009

Yaaay!!!!
Gutes Wetter!!!

Nach wochenlanger dröger Novemberwitterung ist die Sonne wieder aufgetaucht, und sie hat warmes Licht, blauen Himmel und wunderbare Herbststimmung mitgebracht.
Das gibt instante Lauflaune, da möchte man sofort raus und sich ein bisschen die Sportschuhe vertreten, am liebsten natürlich irgendwo weit weg, wo man noch nie zuvor gelaufen ist.
Zum Beispiel in Frankfurt oder so.

Hey, Moment mal …
Neeeiin, so ein Zufall – Frankfurt, da wollte ich heute Abend doch sowieso hin!
Na prima, dann würd´ ich doch einfach irgendwo da oben eine kleine Runde durch den plötzlich angenehmen Herbst drehen!
Uuuund zwar…
*[kurzes Studium von Google Earth, Wanderkarten und Stadtplänen]*
… nicht durch Frankfurt selbst, sondern mal durch Offenbach, die kleinere und weniger prominente Schwesterstadt auf der anderen Seite des Mains.
Spannend, denn Offenbach ist sowas wie die vergessene Großstadt des Rhein-Main-Gebiets: Stets im Schatten des weitaus größeren Frankfurt, wenig glamourös, gilt so ein bisschen als graumäusig und wenig interessant. Selbst die meisten Menschen aus der weiteren Region kennen die Stadt kaum, wissen nicht viel drüber, kommen kaum hierher – zumindest ist es mir bisher so gegangen.
Also höchste Zeit, Offenbach und seine verborgenen Reize ein bisschen besser kennenzulernen!

Deswegen heute auf dem Programm: Einmal durch Downtown Offenbach, am Mainufer weiter bis nach Bürgel, rüber auf die Frankfurter Flussseite nach Fechenheim, am Nordufer zurück um den Mainbogen und schließlich wieder durch Offenbach zum Ausgangspunkt.
Sah gut aus!

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Jubiläumslauf – Durch den Odenwald nach Bayern: Böllstein – Laudenbach am Main (23,7 km)

1. Juli 2009

Zum zweijährigen Blogjubiläum (und angesichts der Tatsache, dass es in den nächsten Wochen wohl leider wieder etwas weniger mit der Lauferei wird) wollte ich mir auf jeden Fall nochmal was Besonderes gönnen.

Zum Beispiel… endlich mal mein viertes Bundesland erobern und nach Bayern rüberlaufen!
Ehrlich gesagt: Nicht unproblematisch.
Denn vom östlichsten Punkt meines Streckennetzes bis nach Bayern war´s noch weit, fast 20 km Luftlinie (= deutlich mehr als 20 km reale Strecke) durch den vollkommen unbekannten östlichen Odenwald.
Und dann noch die organisatorischen Probleme – wie kommt man wieder zurück?
Und es war total heiss und stickig, überhaupt kein gutes Laufwetter.
Und dann war da auch noch das leise, bequeme Stimmchen in meinem Hinterkopf, dass mir einflüsterte, dass das zu kompliziert und zeitaufwändig wäre und ich sowieso eigentlich überhaupt gar keine Lust hätte.
Sollte ich da wirklich…?

JA, verdammt!

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Expedition in den Taunus: Vom Frankfurter Mainufer zum Opel-Zoo – mit Fotos (17,6 km)

23. Juni 2009

Projekt: Großer Feldberg – die Erste!

Eigentlich hatte ich mich schon seit einiger Zeit mehr oder weniger fest entschlossen die seit langem geplante Erstürmung des Großen Feldbergs im Taunus über die „Westroute“ anzugehen, also von Flörsheim am Main aus via Hofheim, Eppstein und Glashütten gipfelwärts zu laufen.

Aber wie das so ist mit den Plänen, auf einmal findet man sich dann doch eines schönen Junimorgens unvermittelt auf der Ostroute wieder und läuft von Frankfurt aus in Richtung Taunus…

Weil das ist nämlich so:
Heute hat meine Mutter Geburtstag.
Da machen meine Eltern traditionell einen schönen Tagesauflug irgendwohin ins weitere Umland.
Und weil ich zeitlich momentan ja recht flexibel bin und bekanntlich überhaupt nix dagegen hab´, mich zum Essen einladen zu lassen, komm´ ich mit. 😉

Und weil der Tagesausflug heute mal in den Taunus gehen soll, so in Richtung Königstein und Großer Feldberg, komme ich vorher ein bisschen ins Grübeln.
„Hmmm, Königstein und Feldberg, da willste doch eh irgendwann hin“, denk´ ich mir, „da könntste doch eigentlich auch noch ´n Läufchen in der Gegend ranhängen und näher an den Feldberg rennen.
Zum Beispiel auf der Regionalpark-Wanderroute ‚Von der Nidda zum Opelzoo‘, von der die total netten Leute vom Regionalpark Rhein-Main dir letztes Jahr eine exzellente Gratiswanderkarte geschickt haben. Die sieht total hübsch und abwechslungsreich aus, ist zweifellos exzellent mit Markern und Infotafeln versehen, und führt geradewegs von Frankfurt aus bis zum Haupteingang des Opel-Zoo zwischen Kronberg und Königstein, direkt am Fuß des Hochtaunus.“

Die Organisation ist kein Problem, meine Eltern sind einverstanden, folgerichtig lautet der Plan für heute:
Vormittags von Frankfurt-Höchst aus (bis dorthin reicht mein bisheriges Streckennetz) am Ufer der schönen Nidda bis zum Anfang des Regionalparkwegs laufen, auf dem dann durch die sanft ansteigenden Felder und Wiesen des Taunusvorlandes über Frankfurt-Sossenheim und Schwalbach am Taunus und schließlich aufwärts in den Vordertaunus bis zum Opelzoo, wo meine Eltern mich um die Mittagszeit rum aufsammeln. Klingt prima.

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Hübsche, harte Runde von Frankfurt nach Offenbach und zurück (10,5 km)

20. Mai 2009

Hmm, vielleicht sollte ich die Woche zur „Großstadtlauf-Woche“ erklären – gestern nachmittag und abend Mannheim, heute war Frankfurt dran.
Außerdem schönes Wetter und ich hatte nicht das Gefühl, dass die gestrigen Hochtempostrapazen nennenswerte Spuren hinterlassen hatten, da wollte ich auf einen Lauf da oben natürlich nicht verzichten.

Das letzte Mal war ich ja vor ziemlich genau zwei Monaten in Frankfurt unterwegs gewesen und hatte eine Fototour durch Sachsenhausen, den Frankfurter Stadtwald und am Museumsufer gemacht – einziger Wehrmutstropfen war damals gewesen, dass der riesig hohe Goetheturm am südlichen Stadtrand gesperrt gewesen war und mir deshalb die – zweifellos großartige – Aussicht von der Turmspitze auf Mainhatten verwehrt geblieben war.
Wollte ich natürlich unbedingt nachholen, womit dann auch schon ein Eckpunkt für die heutige Tour feststand. Der Rest kam dann eigentlich von allein – von da unten ist es gar nicht mehr weit bis nach Offenbach, und da ich noch nie in Offenbach gelaufen war (ehrlich gesagt bin ich überhaupt fast noch nie in Offenbach gewesen und hab´ noch viel weniger Ahnung von der Stadt als z.B. von Mannheim), beschloss ich, mir das doch gleich auch mal ein bisschen anzusehen.
Heutige Rute also: Vom Waldspielpark Goetheturm durch Oberrad ans Mainufer, rüber nach Offenbach, dort ein bisschen in die Stadt reinschnuppern und dann südlich durch den Frankfurter Stadtwald zurück.
Total spannend, da freute ich mich richtig drauf.

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